Seit Januar 2009 gibt es die staatliche Umweltprämie in Höhe von 2.500 Euro. Doch wie kommt man an diese Prämie?
Autobesitzer benötigen für die Beantragung der Umweltprämie einen Nachweis über die Verschrottung des Altfahrzeugs. Dieser Nachweis muß von einem anerkannten Demontagebetrieb ausgestellt worden sein. Das verschrottete Fahrzeug muß mindestens neun Jahre alt sein und seit mindestens ein Jahr auf den Antragsteller zugelassen sein. Das neu beschaffte Fahrzeug muß ein Neufahrzeug sein, daß mindestens die Schadstoffklasse 4 erfüllt. Jahreswagen werden nur anerkannt, wenn sie zuvor direkt auf einen Autohersteller oder Autohändler zugelassen waren. Dies trifft z.B. bei Vorführwagen oder Dienstwagen von Autohäusern zu.
Der Verschrottungsnachweis muß gemeinsam mit dem Stillegungsnachweis von der KFZ-Zulassungsstelle dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vorgelegt werden. Zudem muß der Antragsteller den Nachweis erbringen, daß beide Fahrzeuge, also verschrottetes Fahrzeug wie auch Neufahrzeug, auf ihn zugelassen waren bzw. sind. Eine Kopie von Fahrzeugschein oder Brief bzw. Versicherungsschein dürfte hierfür ausreichen.
Die Bundesregierung stellt für die Umweltprämie einen Betrag in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung, damit können 600.000 Anträge finanziert werden. Es geht auch hier nach dem Prinzip, daß wer zuerst seinen Antrag stellt, auch zuerst bearbeitet wird und so in den Genuß der Prämie kommt.
Dacia Logan und Dacia Sandero ab 5.000 Euro
Der Dacia Logan und der Dacia Sandero sind mit Einstiegspreisen von 7.500 Euro eh schon sehr günstig für Autos ihrer Größe. Für Besitzer von Fahrzeugen, die die Bedingungen zum Erhalt der Umweltprämie erfüllen, reduziert sich damit der Einstiegspreis sogar auf 5.000 Euro. Damit sind der Dacia Sandero und der Dacia Logan zwei der günstigsten Automodelle auf dem deutschen Automarkt und praktisch für jeden bezahlbar.
Natürlich gibt es auch bei Inanspruchnahme der Umweltprämie die Möglichkeit den Restbetrag günstig zu finanzieren und so die finanzielle Belastung möglichst gering zu halten.
Redakteur: Torsten Maue
Aktualisiert: 27.01.2009, 14:40 Uhr,
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